Hey! Heinrich kommt uns besuchen!

Wie oft habe ich den Satz aus der Überschrift wohl in den knapp über 60 Stunden Spielzeit in Kingdom Come: Deliverance gehört? Reichen 1000 mal? Ich weiß es nicht. Klar ist jedoch: leider krankt auch KC:D an der üblichen Clunkyness, Glitchanfälligkeit und Verbugtheit [das klingt alles auf Deutsch so schlimm…] von Spielen, die vieles oder genau genommen alles wollen. Ist das ganze dennoch ein Erlebnis? Ja! „Hey! Heinrich kommt uns besuchen!“ weiterlesen

QualityLand – Niemand würde es empfehlen…

Über Literarisches habe ich hier noch nie geschrieben. Weder war noch bin ich ein großer Leser und auch kein großer Hörer. Aber die Känguru-Trilogie von Marc-Uwe Kling hatte es mir damals angetan. Ein großartiger Humor und nicht zuletzt die Live-Atmosphäre des Hörbuchs, die meiner Meinung nach unbedingt dazu gehört. Ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass man als Leser der Bücher ein ähnliches Erlebnis bekommt, wie als Hörer der Hörbücher. Nach recht genau dreieinhalb Jahren Pause erschien nun Klings neues Werk QualityLand in Schrift und Schallwellen. Ich wurde erst nach Erscheinen durch einen Tweet darauf aufmerksam, aber der Kauf war quasi Pflicht und – Spoiler – ich habe es nicht bereut.  „QualityLand – Niemand würde es empfehlen…“ weiterlesen

Airline Tycoon Free Flight – mobil mal schnell ’ne Airline managen

Keine Ahnung, ob ein Leser dieses Blogs noch die „Play the Games“-Compilations kennt. Genau wie im musikalischen Bereich waren etwa um die Jahrhundertwende auch im Bereich Games Zusammenstellungen recht erfolgreich und beliebt. Ich selbst nannte jedenfalls irgendwann Ausgabe Nr. 2 der vorgenannten Reihe mein Eigen. Darauf waren, neben ein paar mittelprächtigen Füller-Titeln, durchaus Knaller wie C&C Red Alert oder Tomb Raider II. Am meisten in seinen Bann zog mich damals aber Airline Tycoon. „Airline Tycoon Free Flight – mobil mal schnell ’ne Airline managen“ weiterlesen

Unravel: mehr als nur knuffig?

Es war einer der Hype-Titel der letztjährigen E3. Hauptsächlich, zumindest sehe ich das so, basierte dieser Hype allerdings auf dem nervös-schüchternen Entwickler bei der Pressekonferenz, den man einfach nur in den Arm nehmen wollte und dem knuffigen Protagonisten aus rotem Garn. Daher war ich doch eher kritisch gegenüber dem Spiel, denn ich hatte die Befürchtung, dass das Spiel womöglich nicht viel mehr bieten würden als diesen „It’s so fluffy, I’m gonna die!“-Faktor. Es geht natürlich um Unravel.

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