#52games – Grenzen

Nachdem ich, aus diversen Gründen, in den Wochen 18 und 19 bei #52Games von Zockwork Orange ausgesetzt hab, steig ich dieses mal, in Woche 20, wieder ein. Thema war in Woche 18 übrigens „Gut beleuchtet“ gewesen, wo mir ehrlich gesagt kein spezielles Spiel einfallen will, und in Woche 19 „Jahrmarkt“ – da hatte ich bereits GTA IV mit der Liberty-City-Version von New Yorks Coney Island im Kopf. Jetzt aber zum Thema der Woche: Grenzen.

Und im speziellen hier bei mir das begrenzte Inventar in vielen Spielen. Grundsätzlich kommt man, zumindest in jedem Rollenspiel, irgendwann an die Grenze des Inventars, meist verbunden mit dem Wegfall von Sprinten und Schnellreise. Egal, ob das bei Witcher, The Elder Scrolls, Diablo oder Fallout ist.

Bei Fallout 4 beispielsweise brachte mich das Siedlungsbau-Feature dazu, alles mögliche an Schrott mitzuschleppen. Teilweise dann eben auch 8 Telefone, 5 Mikroskope und 3 Aluminium-Kanister. Müsste bei realistischer Darstellung lustig aussehen.

Ganz extrem in Erinnerung hab ich die Inventar-Überlastung in Skyrim, dem Teil 5 der The-Elder-Scrolls-Reihe, der ja jüngst als aufgehübschte Special-Edition erschienen ist. Nach einer gewissen Spielzeit war die Tragfähigkeit meines Charakters immer schneller total ausgereizt. Der Grund war mir recht schnell klar: wenn man alles an Tränken mitnimmt, was einem vor die virtuelle Linse kommt, läppert sich das natürlich. Zwar wiegt ein kleiner Heil- oder Mana-Trank nur ein halbes Kilo, hat man aber 40 davon dabei, sind das eben schon ganze 20 Kilo. Und dasselbe mit Zutaten und Essen, das man rumschleppt, aber nie braucht und noch nicht mal für gutes Geld verkaufen kann. Also irgendwo im großen Himmelsrand einfach hingestellt und aussortiert. Hinterlässt zwar kurzzeitig etwas Chaos um den Charakter, aber hey, lange hält man sich ja eh nicht an einem Ort auf:

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Und wo wir gerade bei The Elder Scrolls: Skyrim sind. Geht es euch auch so, wie mir: Mittlerweile die 90-Stunden-Marke gerissen, aber nicht durchgespielt? Sondern eher, wie auch ich, irgendwann mit nem neuen Charakter einer anderen Rasse mit anderem Spielstil nochmals neu angefangen? Oder habt ihr den Bethesda-RPG-Koloss tatsächlich schon einmal komplett durchgespielt? Ich freu mich jedenfalls schon auf die Special Edition und bin mal gespannt, wie das Spielerlebnis sich damit ändern wird. Und hoffe, dass Savegames problemlos übernommen werden, denn ganz von neu starten möchte ich dann doch nicht zwingend.


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1983 geboren, am Amiga 500 in der Videospieltwelt domestiziert.
Ist keinem Genre wirklich ab-, aber auch keinem speziell zugeneigt.
Spielt neben Videospielen hin wieder auch E-Bass.
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