#52games – Soundtrack

Musik liegt in der Luft – bei #52Games von Zockwork Orange geht’s in Woche 10 um Soundtracks. Auch da kommen mal wieder soooo viele Spiele in Frage. Gibt ja auch nur wenige Spiele, die gänzlich ohne Musik aus- und daherkommen. Wie bei Filmen ist Musik eben einfach ein elementares Mittel um Gefühle zu vermitteln und auszulösen.

Im Oktober letzten Jahres hatte ich in einem Artikel meine Videospiel-Musik-Top 10 bereits gekürt, damals auf dem ersten Platz: das original The Great Giana Sisters. Allerdings, da damals Speicherkapazität natürlich begrenzt war, bietet es neben dem großartigen Opening-Theme gar nicht mal so viel musikalisches.

Meine Wahl diese Woche fällt daher auf den zweiten Platz aus gerade erwähntem Artikel, den ersten Teil von Command and Conquer, erschienen 1995. Es war eines der Spiele, wegen derer ich total neidisch auf meine befreundeten Nachbar-Brüder war, die im Gegensatz zu mir einen PC ihr eigen nennen durften. Denn auf meinem elterlichen Amiga 500 gab es dieses Spiel, das mich beim Zusehen so in den Bann zog, leider nicht.

Neben der Musik waren es die für die damalige Zeit großartigen VideoCutscenes, die mein damaliges 12-jähriges Ich irgendwie total abholten. Etwas, dass ich bisher von anderen Spielen nicht kannte – von den Spielen, die ich zuhause zocken konnte ganz zu schweigen. Heute, über 20 Jahre später sehen die sehr grobpixeligen Videos natürlich nicht mehr so toll aus, trotzdem ergreift mich immer noch das gleiche Gefühl, wenn ich sie sehe.

Und so verhält es sich auch mit der Musik. Die Musik in der C&C-Reihe hat so ihren ganz eigenen Sound. Zumindest in den Teilen, bei denen sich einzig Frank Klepacki für die Musik verantwortlich zeichnete (also bis einschließlich dem Ego-Shooter-Ableger Command & Conquer: Renegade). Elektronischer Industrial-Sound mit E-Gitarren, so würde ich es stümperhaft zusammenfassen. Um hier wirklich Parallelen zu Genres und/oder Bands und Künstlern zu ziehen, dafür reicht meine Musik-Kenntnis allerdings dann doch nicht aus.

Schönerweise gibt es die Soundtracks zu jeder Menge Games von EA, darunter auch alle C&C-Teile, offiziell auch auf Spotify. Mein definitiver Anspieltipp was den ersten Teil angeht: „Target“. Dieser Sound, diese Atmosphäre *.*

ccFür den Screenshot habe ich mal cncnet.org ausprobiert. Dort gibt es, in der Fan-Patch-Grauzone sozusagen, die Möglichkeit, diverse alte C&C-Titel sowie den Quasi-Vorgänger Dune 2000 zum Online-Spielen herunterzuladen. Ich hab nur kurz den Geplänkel-Modus (also gegen die KI-Gegner) ausprobiert und muss sagen, dass das alte Feeling des Spiels ganz gut rüberkommt. Läuft auch alles problemlos und stabil unter dem aktuellen Windows. Und wäre da nicht der Pile-Of-Shame im Hinterkopf, würde ich sicher mehr Gebrauch von diesen alten Spielen machen :D.


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1983 geboren, am Amiga 500 in der Videospieltwelt domestiziert.
Ist keinem Genre wirklich ab-, aber auch keinem speziell zugeneigt.
Spielt neben Videospielen hin wieder auch E-Bass.
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