#52games – Robots

Es wird mechanisch in Woche 11 bei #52Games von Zockwork Orange, denn es geht um „Robots“. Diesmal hab ich mein Hirn doch einigermaßen nach Spiel-Erinnerungen durchforsten müssen um eines mit Robotern zu finden. Sci-Fi oder genau genommen generell Zukunfts-Szenarien sind nämlich gar nicht so meins. Nach einiger Überlegungszeit bin ich aber dann doch auf ein Spiel gekommen.

Ein Spiel, dass ich trotz 81 Stunden Spielzeit nicht beendet habe: Fallout 4. Gut, ich werde mit dem Nichtbeenden eines Bethesda-Rollenspiels wohl kaum alleine da stehen. Denn egal ob es nun die Fallout-Reihe oder die Elder-Scrolls-Reihe ist, die Spiele benötigen schon jede Menge Stunden Spielzeit bis man die Credits sehen würde. Und zudem bieten sie so massig Nebenquests und -aufgaben, dass man praktisch ständig vom Hauptweg abkommt und etliche Stunden in – durchaus interessanten – Nebensträngen verdaddelt.

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Codsworth, unser hauseigener Dienst-Roboter der Marke „Mister Handy“

Nun, jedenfalls gibt es in Fallout 4 Roboter, genau genommen sogar zwei Arten. Zum einen sind da die Hausroboter, Markenname „Mister Handy“, von denen wir mehrere auf unserer Reise durch das Ödland zu Gesicht bekommen. Unserer, den wir direkt in der Anfangssequenz kennen lernen, hört auf den Namen Codsworth und ist uns treu verbunden. So treu, dass er die 210 Jahre, bis wir aus der Vault kommen sehnsüchtig und bodenpolierend auf uns wartet.

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Nick Valentine, Detektiv und einer unserer möglichen Begleiter im Ödland. Ein recht gut zu erkennender, da leicht ramponierter Synth

Die andere Art Roboter sind die „Synths“. Synths sind Androiden, also Roboter die nur bei genauem Hinsehen oder erst beim auseinanderbauen als Roboter auszumachen sind. Ansonsten kommen sie äußerlich 1:1 menschlich daher. Nur an ihrem Wesen ist, klischeehaft für Androiden, ihr Roboter-Sein erkennbar. Androiden gab es zwar auch bereits im dritten Teil der Fallout-Reihe, im aktuellen Teil nehmen sie jedoch eine deutlich auffälligere und zahlreichere Rolle als NPCs und in der Story ein. Es gibt da nämlich „Das Institut“. Irgendwie so das Böse, oder vielleicht auch doch nicht. Wie gesagt, ich hab das Spiel nicht durchgespielt, da ich ab einem gewissen Turnpoint in einem derartigen Entscheidungs-Zwiespalt war, dass ich die Lust verlor, die Story weiter zu verfolgen.

Wie dann die 81 Stunden zusammenkommen? Nun ja, neben den bereits erwähnten Sidequests ist da ja noch die integrierte Siedlungsbau-Simulation. Und die hat bei mir doch einige Zeit in Anspruch genommen. Ich mag solche Elemente und kann mich da total drin vertiefen.

Während meiner Recherchen (ja, ich hab Recherchen gesagt…) hab ich gesehen, dass man in einem der erhältlichen DLCs, dem DLC Automatron tatsächlich seinen eigenen Roboter zusammenbauen kann, um diesen dann als Begleiter auf dem Weg durchs Commonwealth an seiner Seite zu haben. Und ich muss doch tatsächlich sagen, dass mich dieser DLC dann jetzt doch schon wieder reizen würde. Immerhin ist es ja wieder was zum selber zusammenbauen. Wie mit den Siedlungen.

Ob ich Fallout 4 noch irgendwann zu Ende spiele? Gute Frage… Beim Tippen dieses Artikels stand hier zeitweise mal ein „Nein, eher nicht“. Aber irgendwie wächst gerade beim Tippen die Lust, das Spiel wieder zu installieren und es zu Ende zu spielen. Und eventuell – aber nur eventuell – auch den einen oder anderen DLC zu kaufen. Wie steht’s mit euch falls ihr Fallout 4 gespielt habt? Habt ihr es zu Ende gespielt?


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1983 geboren, am Amiga 500 in der Videospieltwelt domestiziert.
Ist keinem Genre wirklich ab-, aber auch keinem speziell zugeneigt.
Spielt neben Videospielen hin wieder auch E-Bass.
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