#52Games – Sonne, Mond und Sterne

Das Blogprojekt #52Games von Zockwork Orange ging in Woche 3 und ich hab meinen Alter Ego „Prokrastinello“ an die Sache rangelassen und es gnadenlos verpennt. Der Vollständigkeit halber schieb ich das ganze hier aber trotzdem nach :D.

Sonne, Mond und Sterne waren das Thema. Oder eher die Themen. Ich beschränke mich hierbei jetzt mal spielerisch auf den Mond.

Und da fiel mir direkt Wolfenstein: The New Order ein. Das großartige Spiel läutete 2014 das Revival der „Oldschool-Shooter“ ein. Färbte sich seit etlichen Jahren in jeglichen Ballerspielen der Bildschirm in Richtung digitalem Exitus immer rötlicher und erholte sich dann in Trefferpausen die Gesundheit, so hatte man bei W: TNO wieder numerisch dargestellte Lebensenergie und Panzerung. Und es galt wieder Health-Packs und Rüstung einzusammeln um für den weiteren Kampf gerüstet zu sein. Okay, so ganz wie früher war’s dann doch nicht – die Lebensenergie erholte sich von selbst jeweils wieder auf die nächsten 10Punkte. Man wollte uns über die Jahre verwöhnten Gamer ja nicht vollends mit anachronistischen Mechaniken vor den Kopf stoßen. Dieser Teil-Rückschritt wurde jedenfalls sehr gut akzeptiert und passte auch wunderbar zum Spiel. Zusammen mit seiner auflockernden Witzigkeit aber stellenweise dennoch düsteren Ernsthaftigkeit in der Story kam im Endergebnis vielleicht einer der besten Story-First-Person-Shooter der letzten Jahre dabei heraus.

Und innerhalb der Story geht es auch auf den Mond, denn man spielt ja in einer alternativen Zeitlinie, in der die Nazis nicht nur den Zweiten Weltkrieg gewonnen haben, sondern auch den Wettlauf zum Mond. Auch wenn der Aufenthalt auf dem Mond innerhalb des Spiels recht kurz ist, bleibt er durch die schöne Inszenierung gut im Kopf. Als Screenshot muss diesmal leider ein nicht selbstgemachter, sondern einer der offiziellen Webseite herhalten, da W: TNO leider nicht den Cloud-Speicher von Steam unterstützt *hier Grummeln einfügen* und ich kein gespeichertes Savegame hatte.

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Neben der Atmosphäre, Gameplay, Story und Grafik bietet W: TNO aber auch einen toll produzierten Soundtrack, und da in der Wolfenstein-Zeitlinie ja die Deutschen den Krieg gewonnen haben gibt es eben nicht The Beatles, sondern Die Käfer (den restlichen Soundtrack empfehl ich hier einfach mal mit):

Wer sich bisher die beiden neuen Wolfenstein-Teile (The New Order sowie das Standalone-Prequel The Old Blood) entgangen lassen haben sollte und wenigstens minimal etwas für First-Person-Shooter über hat, dem will ich die Reihe wirklich an’s Herzen legen. Man wird nicht enttäuscht. Auch nicht in der „entschärften“ oder sagen wir „entnazifizierten“ deutschen Version.


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1983 geboren, am Amiga 500 in der Videospieltwelt domestiziert.
Ist keinem Genre wirklich ab-, aber auch keinem speziell zugeneigt.
Spielt neben Videospielen hin wieder auch E-Bass.
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Eine Antwort auf „#52Games – Sonne, Mond und Sterne“

  1. W: TNO war wirklich Klasse. Die etwas steampunkige Umgebung war genau mein Ding. Und Screenshots habe ich auch Unmengen gemacht 😉
    The Old Blood war auch gut, aber ich bin kein Fan von Zombies. Die fand ich hier irgendwie fehl am Platz. Trotzdem hat es viel Spaß gemacht.

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