#52Games – Burning down the house

Ich mag Blogprojekte. Sowas kommt Menschen wie mir, mit Lust zum Schreiben, aber chronischem Ideenmangel entgegen und hilft dem kreativen Schreibprozess etwas auf die Sprünge. Daher mach ich beim Projekt #52Games von Zockwork Orange natürlich gern mit.

Thema in dieser, der ersten, Woche ist: Burning down the house.

Beim Lesen des Titels ging mein Gedanke – neben einem Instant-Ohrwurm des gleichnamigen Songs von den Cardigans mit Tom Jomes – direkt zu GTA V. Irgendwie hat sich das Bild von Trevor eingebrannt, wenn er in typischer „Cool guys don’t look at explosions“-Attitüde vom gerade angezündeten Farm-Haus der O’Neil-Brothers, seinen ärgsten Konkurrenten im Drogengeschäft, weggeht. Selbstredend hat man die Bewohner des Hauses vorm Anzünden beseitigt, denn Trevor ist ja kein Unmensch.

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Und auch sonst spart GTA V, wie auch die Voränger-Spiele, nicht an Feuer und Explosionen. Egal, ob man im Storyverlauf ein geklautes Müllauto verschwinden lassen muss oder man im Online-Modus einfach frei dreht, sich den Jet von der Militärbasis klaut und nach Herzenslust Zerstörungen anstellt – Explosionen sind an der Tagesordnung.

Vielleicht ist mir das Spiel auch deswegen direkt in den Sinn gekommen, weil es – wie die Reihe an sich – zu meinen meistgespielten Games zählt. Die Story hab ich zweieinhalb mal auf der Xbox360 und einmal auf dem PC durchgespielt, ein weiterer Storydurchlauf auf der Xbox One ist im Gange. Und auch online hab ich auf allen drei Plattformen unzählige Stunden – mal allein, mal mit Freunden – in Los Santos samt Umland verbracht und weitere werden sicher folgen.

Ohne Frage gehört die Grand Theft Auto Reihe zu den besten, aber von außen betrachtet sicherlich auch fragwürdigsten Spielereihen. Zum Spieler-Dasein gehört eben oft auch das fehlende Vorstellungsvermögen, wie (vor allem brutale) Spiele auf Nicht-Spieler wirken müssen. Interessant war daher natürlich auch das Youtube-Video „Elders play Grand Theft Auto V“ aus der „Elders React: Gaming“-Reihe:

Wer GTA V bisher noch nicht gezockt haben sollte, dem möchte ich das zum Schluss nochmal an Herz legen. Meiner Meinung nach bietet kein Spiel eine vollere, intensivere und nicht zuletzt auch großartig inszenierte Open-World verbunden mit einer spannenden und mitreißenden Story. Nein, auch Witcher 3 nicht.


#52Games ist ein Blogproejkt, welches vom Blog ZOCKWORK ORANGE gestartet wurde. Jeder darf bei dem Projekt gerne mitmachen. Weitere Infos dazu gibt es HIER.

Vasco Da Gamer
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Vasco Da Gamer

1983 geboren, am Amiga 500 in der Videospieltwelt domestiziert.
Ist keinem Genre wirklich ab-, aber auch keinem speziell zugeneigt.
Spielt neben Videospielen hin wieder auch E-Bass.
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2 Antworten auf „#52Games – Burning down the house“

  1. GTAV hatte ich auch sofort im Sinn. Besonders alle die YouTube Videos mit 100+ Autos die nacheinander in die Luft gejagt werden.
    Die Story habe ich noch nicht durch.
    Online habe ich in letzter Zeit mit Twitter Follower ein wenig gezockt und riesen viel Spaß gehabt.

  2. GTA V ist echt ein tolles Game. Ich hab´s bis heute nicht durch, weil mir für so umfangreiche Giganten aktuell die Zeit fehlt, aber das Ding macht echt viel Spaß. Ich mag Trevor ja besonders gern, da er meinem Spielstil am eheste entgegen kommt. Ich mag es laut, ich mag es rücksichtslos (solang ich nur mit NPCs spiele), ich mag es auf die direkte Art. Deckungsspielchen, Schleicheinlagen und Co. sind nicht so sehr mein Ding. Trevor rockt. ^^

    GTA V macht sowohl offline als auch online fast alles richtig und wahnsinnig viel Spaß. 😀

    Ich spiele es aktuell nicht, aber ich werde es zu 100 % früher oder später wieder zocken.

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